Regionale Treffen „Hygiene in der Schulverpflegung“ 2018 – ein voller Erfolg

180426 RT Hygiene MappeInsgesamt folgten rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einladung der Vernetzungsstelle Schulverpflegung zu den Regionalen Treffen „Hygiene in der Schulverpflegung“ in Lüneburg, Braunschweig und Osnabrück und beschäftigten sich einen Nachmittag lang intensiv mit dem Thema. Auf Basis des „Hygieneleitfaden für die Verpflegung an Niedersächsischen Schulen“ stellte die Vernetzungsstelle die grundsätzlichen Anforderungen an den hygienischen Umgang mit Lebensmitteln vor und führte die Teilnehmenden durch die Vielzahl an rechtlichen Vorgaben. Diese theoretischen Erläuterungen wurden an allen Standorten durch die Praxisberichte der örtlichen Lebensmittelkontrolleure anschaulich ergänzt.

180426 RT Hygiene TN querIn Braunschweig beantwortete Herr Steffen Einbeck (Stadt Braunschweig) offen alle Fragen der Teilnehmenden und gab individuelle Einschätzungen zu verschiedenen Sachverhalten. Er ermutigte alle Beteiligten zudem, aktiv mit Fragen auf die zuständige Kontrollbehörde zuzugehen. Auf diese Weise könnten individuelle Lösungen gefunden und Unklarheiten beseitigt werden. Denn – das haben die Teilnehmenden der Veranstaltung gelernt – das Hygienerecht ist bewusst flexibel ausgestaltet, um allen Unternehmenskonzepten gerecht zu werden. Ob es in der schuleigenen Mensa oder im Kiosk hygienisch einwandfrei zugeht, darüber entscheidet der jeweils zuständige Lebensmittelkontrolleur.

180424 RT Hygiene LGFür das Regionale Treffen in Lüneburg konnte Frau Niebelschütz vom Veterinäramt des Landkreises Lüneburg als Referentin aus der Praxis gewonnen werden. Dass gerade die praktische Umsetzung der Hygieneverordnungen und -richtlinien in der Schulverpflegung von großem Interesse für die Teilnehmenden war, zeigte sich an den vielen individuellen Fragen, für die Frau Niebelschütz immer eine praktikable Lösung aufzeigen konnte. Am Ende der Veranstaltung stand fest: die Umsetzung des Hygienerechts in der Schulverpflegung ist machbar, egal ob Schulkiosk oder Mensa. Und es ist immer hilfreich das zuständige Veterinäramt von Anfang an mit einzubinden, damit individuelle Lösungen für die Umsetzung gefunden werden können und Missstände gar nicht erst auftreten.

In Osnabrück stand Herr Girod vom zuständigen Veterinäramt der Stadt und des Landkreises Osnabrück für die zahlreichen Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung. Die Fragen waren vielfältig und individuell, da auch in Osnabrück der Teilnehmerkreis aus den unterschiedlichsten Bereichen der Schulverpflegung zum Regionalen Treffen kam. Für viele Fragen konnten praktische Lösungsvorschläge gefunden werden. Auch untereinander fand ein reger Austausch der Teilnehmer statt - sowohl zum Thema Hygiene, als auch zu anderen Anliegen, die in Mensen oder Schulkiosken auftauchen. Am Ende der Veranstaltung sind immer noch Fragen offen geblieben und der „Hygiene in der Schulverpflegung“ konnte nicht ganz seine Komplexität genommen werden. Dennoch gehen die Teilnehmenden mit vielen Anregungen und neuem Fachwissen nach Hause. Herr Girod erklärt, dass sowohl er, als auch seine Kollegen bei Bedarf zur Verfügung stehen, um bei kommenden Fragen Hilfestellung zu leisten.

Insgesamt waren alle drei Veranstaltungen ein voller Erfolg. Den Teilnehmenden wurde bewusst die Angst vor dem großem Arbeitspaket „Hygiene“ genommen und sie wurden von allen Seiten ermutigt aktiv auf die zuständige Kontrollbehörde zuzugehen. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen bietet Ihnen für eine gute Umsetzungspraxis des Hygienerechts zahlreiche Mustervorlagen zum kostenfeien Download auf unserer Internetseite unter: http://www.dgevesch-ni.de/index.php/schulverpflegung/hygiene. Außerdem finden Sie dort auch hilfreiche Materialien und Merkblätter sowie weiterführende Links.

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