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 Newsletter DGE-Vernetzungstelle Schulverpflegung Niedersachsen
2. Quartal 2014

 
   
   
Aktuelles | Veranstaltungen | Rückblick | In eigener Sache  
   
   
   

Aktuelles

Bewerbungsphase für das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm in Niedersachsen startet in Kürze

Nachdem das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gemeinsam mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung erfolgreiche Informationsveranstaltungen zum EU-Schulobst- und -gemüseprogramm flächendeckend im Land durchgeführt hat, startet nun die Bewerbungsphase. Interessierte Schulen können sich bis zum 25.07.2014 bewerben. Das Online-Bewerbungsverfahren wird innerhalb der nächsten Tage auf dem offiziellen Portal des Landes Niedersachsen www.schulobst.niedersachsen.de frei geschaltet. Dabei ist die Teilnahme nicht vom Zeitpunkt der Bewerbung abhängig. Die Auswahl der Schulen soll anhand sozialer und regionaler Kriterien sowie der geplanten Konzeption der pädagogischen Begleitmaßnahmen erfolgen.

Im Anschluss an das Bewerbungsverfahren werden die ausgewählten Schulen voraussichtlich ab Mitte August auf dem Internetportal bekannt gegeben.

Qualität in der Schulverpflegung – Start der bundesweiten Erhebung

Die letzte bundesweite Erhebung zur Qualität der Schulverpflegung liegt bereits einige Jahre zurück. Insbesondere durch den vielfachen Ausbau von Ganztagsschulen hat sich die deutsche Schullandschaft seitdem stark verändert. Um in Zukunft im gesamten Bundesgebiet eine hochwertige Qualität der Schulverpflegung sicherzustellen, gilt es im Zuge einer neuen bundesweiten Erhebung, die bereits getroffenen Maßnahmen in der Schulverpflegung abzubilden und für die Folgejahre entsprechende Unterstützungsbedarfe abzuleiten. Diese Erhebung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Projekts IN FORM – „Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) durchgeführt. Es sollen dabei sowohl die Schulträger, die Schulleitungen als auch Schülerinnen und Schüler einbezogen werden, um die Bewertung der Qualität der Verpflegung aus unterschiedlichen Perspektiven zu gewährleisten.

In Niedersachsen werden die Befragungen im Zeitraum Juni/Juli 2014 in den Schulen durchgeführt, die zuvor im Rahmen einer Zufallsstichprobe ausgewählt wurden. Die Einladungen zur Teilnahme an der Schulleiterbefragung wurden in der ersten Juniwoche versendet. Für die Durchführung der Schülerbefragung wurden die im Rahmen der Zufallsstichprobe ausgewählten Schulen vorab um ihr Einverständnis gebeten. Die Schülerfragebögen werden dieser Tage an die teilnehmenden Schulen verschickt.

Eine hohe Beteiligung unter den ausgewählten Schulen ist für eine realistische Abbildung der aktuellen Situation der deutschen Schulverpflegung und die Ableitung erforderlicher Maßnahmen von großer Bedeutung. Die Ergebnisse werden für Ende 2014 erwartet und im Rahmen der IN FORM Veranstaltung "Schulverpflegung 2014 – IN FORM Bundeskongress" vorgestellt.

Schule auf Esskurs

„Gemeinsam auf dem Weg zu einem besseren Essen“ – unter diesem Motto startet die Verbraucherzentrale Niedersachsen eine neue EssKurs-Runde. Für das kommende Schuljahr 2014/15 können sich niedersächsische Schulen bewerben, die ihre Verpflegungssituation mit eigenen Ideen und Maßnahmen nachhaltig verbessern wollen.

Die notwendigen Unterlagen sowie weiterführende Informationen stehen als Download zur Verfügung unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/neue-runde-schule-auf-esskurs. Eine Bewerbung ist bis zum 8. August 2014 möglich. Die ausgewählten Schulen werden noch während der Sommerferien informiert.

Studie der Bertelsmann Stiftung: Kita-Verpflegung in Deutschland ist ohne verbindliche Qualitätsstandards, unzureichend ausgestattet und unterfinanziert

Immer mehr Kinder essen in der Kita zu Mittag, ihre Verpflegung entspricht allerdings nur in jeder dritten Kita anerkannten Standards, wie dem „DGE-Qualitätsstandard für Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.. Zu viel Fleisch, zu wenig Obst und Gemüse zum Mittagessen: Kita-Kinder bekommen keine ausgewogene Ernährung - das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung, die erstmals repräsentativ Qualität und Kosten des Mittagessens in Kitas untersucht hat. Die Verpflegung wird bei der Finanzausstattung der Kitas selten berücksichtigt, es fehlt an hauswirtschaftlicher Fachkompetenz sowie an adäquater Küchenausstattung und Speiseräumen. "Wir brauchen bundesweit verbindliche Qualitätsstandards für die Kita-Verpflegung. Hierzu bedarf es eines Bundes-Kitagesetzes", fordert Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung.

Lesen Sie hier mehr über die Ergebnisse der Bertelsmann Studie.

Klasse Kochen!

"In der Küche um die Welt - Internationale Speisen" lautet das Motto des diesjährigen Schulwettbewerbs „KLASSE KOCHEN!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Insgesamt gibt es zehn Übungsküchen zu gewinnen.

Dafür werden kreative Beiträge für eine kulinarische Weltreise, die Kochen und Ernährung phantasievoll und fächerübergreifend zusammenbringen, gesucht. Bewerben können sich die Schulen bis zum 27.07.2014 mit einem Video, einer Fotostory, etwas Gebasteltem oder einer andere Idee rund um das Thema "Internationales".

Alle Informationen zu dem Wettbewerb finden Sie hier.

Lebensmittelinformations-Verordnung: Allergenkennzeichnung loser Ware

Ab dem 13. Dezember 2014 tritt die neue sogenannte Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV, Verordnung (EU) Nr. 1169/2011) in Kraft. Die EU-Verordnung regelt die Lebensmittel- und Nährwertkennzeichnung europaweit einheitlich.

Ziel der Verordnung ist es, das Lebensmittelkennzeichnungsrecht zu aktualisieren und zu modernisieren, um der geänderten Erwartungshaltung der Verbraucher gerecht zu werden. Danach sollen dem Gast vor seiner Kaufentscheidung und ohne gesonderte Nachfrage wichtige Informationen über die Zutaten einer Speise vorliegen. Die Verordnung sieht auch eine verpflichtende Allergenkennzeichnung für lose Ware vor. In welcher Art und Weise die Informationen bereitgestellt werden, liegt in der Verantwortung des jeweiligen Mitgliedstaates.

Das Bundesministerium für Ernähung und Landwirtschaft (BMEL) erstellt dazu derzeit einen Entwurf der nationalen Durchführungsverordnung. Teil dieser nationalen Rechtsverordnung wird auch eine Regelung zur Allergenkennzeichnung loser Ware sein. Demnach ist noch nicht abzusehen, wie die Kennzeichnung der Allergene im Rahmen der Schulverpflegung erfolgen muss.

Lesen Sie dazu auch die Informationen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V.

Weitere aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen finden Sie auf unserer Internetseite www.dgevesch-ni.de.

 

Veranstaltungen

09.07.2014 - Schulverpflegung in Bewegung – zwischen Verantwortung, Kostendruck und Akzeptanz

Schulen, die eine qualitativ gute Verpflegung anbieten wollen, machen häufig einen Spagat zwischen Kostendruck und Akzeptanz. Auf der Fachtagung sollen Ansätze und Modelle aus der Praxis vorgestellt und gemeinsam über die Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert werden.

Termin: 09.07.2014
Zeit: ab 09:00 Uhr
Ort: Akademie des Sports des LSB Niedersachsen e. V., Hannover

Eine Anmeldung ist noch bis zum 25.06.2014 möglich. Erfahren Sie hier mehr…

22.07.2014 – Regionales Treffen Schulverpflegung in Braunschweig (Zusatztermin)

Das Regionale Treffen Schulverpflegung am 29.04.2014 ist auf sehr großes Interesse gestoßen. Aufgrund der starken Nachfrage bieten wir am 22.07.2014 einen Zusatztermin an.

Gemeinsam mit dem Schulleiter der IGS Volkmarode, Christian Düwel, und dem Küchenleiter der Neuerkeröder Werkstätten, Tim Zabel, wollen wir über die Themen „Qualität und Akzeptanz in der Schulverpflegung“ sprechen.

Wie kann eine gute Verpflegung gelingen? Welche Faktoren sind aus Sicht von Schulleiter und Küchenleiter notwendig für ein erfolgreiches Mensakonzept? Was braucht es, damit Schülerinnen und Schüler gerne in die Mensa kommen?

Termin: 22.07.2014
Zeit: 13:30 - 16:30 Uhr
Ort: IGS Volkmarode, Seikenkamp 10a, 38104 Braunschweig

Erfahren Sie hier mehr über das Programm und die Anmeldung.

Tagung: Zukunft Fleisch  Impulse für eine globale Konsum- und Agrarwende

Die Tagung beschäftigt sich mit dem Konsum und der industrialisierten Produktion von Fleisch und die daraus resultierenden sozialen, ökologischen und ethischen Folgen. In Zukunftsforen soll zum Thema „Konsum- und Agrarwende in Niedersachsen gestalten“ gearbeitet werden. Die Schulverpflegung steht hier mit einem Beispiel aus Brasilien im Fokus. Die Ergebnisse werden anschließend dem Niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer präsentiert und gemeinsam diskutiert.

Termin: 14.06.2014
Zeit: 10:00 - 17:30 Uhr
Ort: Stephansstift Hannover, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover
Veranstalter: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e. V. (VEN)
Zielgruppen: zivilgesellschaftliche Initiativen, Landwirte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Nicht-Regierungsorganisationen und Verbänden, politische Entscheidungsträger und andere Interessierte.

Mehr erfahren Sie auf der Internetseite des VEN.

Schulungen zur interreligiösen Verpflegung der Hochschule Osnabrück

Die Seminare des Projektes "Inklusion durch Schulverpflegung" der Hochschule Osnabrück bieten allen Anbietern von Gemeinschaftsverpflegung einen praxisnahen Einblick zu den Auswirkungen religiöser Speisevorschriften auf die Gemeinschaftsverpflegung.

Zielgruppen der Seminare sind Caterer, Küchenfachkräfte, Multiplikatoren in der Gemeinschaftsverpflegung, Köche und Köchinnen, „Entscheider“ z. B. Mitarbeiter/innen von Schulträgern, Verpflegungsbeauftragte oder andere Interessierte.

Die Veranstaltungen finden alle im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück (Zum Gruthügel 8, 49134 Wallenhorst) statt.

Veranstaltungsübersicht:

Halal-Verpflegung - 11.06.2014

Ganztagsseminar für Entscheider - 30.06.2014 und 20.10.2014

Auswirkung religiöser Speisevorschriften auf die Gemeinschaftsverpflegung – 12.11.2014 und 04.12.2014

Erfahren Sie in dem Flyer der Hochschule mehr über die Inhalte, die Kosten und die Anmeldung.

DGE-Seminare für die Gemeinschaftsverpflegung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) bietet auch im zweiten Halbjahr ein umfangreiches Seminarangebot für Mitarbeitende in der Gemeinschaftsverpflegung sowie für Fachkräfte in der Schulverpflegung, in Kliniken und in Senioreneinrichtungen an.

Auf Basis der DGE-Qualitätsstandards werden die vielseitigen Themen eines vollwertigen Angebots in der Gemeinschaftsverpflegung verständlich aufgegriffen. In praxisnahen Übungen aus dem Arbeitsalltag werden den Teilnehmenden die Themenbereiche Nährstoffe, Lebensmittelauswahl und -verarbeitung sowie die Speisenplanerstellung entsprechend der DGE-Qualitätsstandards nahe gebracht. Lebensweltspezifische Themen runden das Angebot ab.

Eine Terminübersicht des Seminarangebots der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. finden Sie hier!

Außerdem können Sie sich den Fortbildungsflyer für das 2. Halbjahr 2014 herunterladen.

Aktuelle Veranstaltungshinweise finden Sie jederzeit auf unserer Internetseite unter www.dgevesch-ni.de.

 

Rückblick

EU-Schulobst- und -gemüseprogramm – Regionale Informationsveranstaltungen

Im Mai und Juni haben niedersachsenweit fünf Informationsveranstaltungen zum Start des EU-Schulobst- und -gemüseprogramms stattgefunden. Knapp 700 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei, um sich über das Programm, das Bewerbungsverfahren und die praktische Umsetzung zu informieren.

Auf unsere Internetseite haben Sie nun die Möglichkeit, sich die Vorträge der Referenten herunterzuladen.

In eigener Sache

Prozessbegleitende Beratung an Modellschulen

Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen bietet im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit prozessbegleitende Beratungen für ausgewählte Modellschulen an. Angesprochen sind Schulen, die im Bereich der Schulverpflegung einen Veränderungsprozess anstreben, ihre Mittags- und/oder Zwischenverpflegung verbessern oder die Schulverpflegung ganz neu in ihrer Schule implementieren möchten.

Nach einem Erstgespräch vor Ort entscheiden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vernetzungsstelle gemeinsam mit der Schule, ob sich die Schule mit ihrer Beratungsanfrage für eine prozessbegleitende Beratung als Modellschule eignet und ob ein Interesse an der Beratung besteht.

Erhält die Schule eine verbindliche Beratungszusage werden, nach einer Ist-Analyse, in einem ersten Planungsgespräch die Ziele erarbeitet, die die Schule innerhalb der Beratungszeit von einem Jahr erreichen möchte. Die Vernetzungsstelle ist nachfolgend behilflich, Lösungswege zu finden und unterstützt den Prozess mit ihrer fachlichen Kompetenz. Dabei ist die Art und Weise der Unterstützung abhängig von der Ist-Situation und den formulierten Zielen. Möglich sind eine konkrete Unterstützung in Form von Informationsvermittlung zu unterschiedlichen Bereichen der Schulverpflegung, eine Hilfestellung bei der Speisenplanerstellung oder auch die Unterstützung bei komplexen Aufgaben wie dem Aufbau eines arbeitsfähigen Mensaausschusses, der Hilfestellung bei der Implementierung des Themas Schulverpflegung in das Leitbild der Schule sowie der Umsetzung in die Schulkultur.

Sollten Sie Interesse an dem Beratungsangebot der Vernetzungsstelle Schulverpflegung haben, können Sie jederzeit Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufnehmen.

BBS der Rotenburger Werke als Modellschule

Seit Januar 2014 wird die BBS der Rotenburger Werke in Rotenburg (Wümme) als Modellschule beraten. Ziel ist die Umsetzung einer gesundheitsfördernden Mittags- und Frühstücksverpflegung, die im Rahmen der Unterrichtsinhalte von den Schülerinnen und Schülern unter Anleitung von Fachlehrkräften geplant, zubereitet und angeboten werden soll. Die Schülerinnen und Schüler der BBS sollen dadurch wichtige hauswirtschaftliche, kaufmännische und soziale Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie für ihre zukünftige Berufsausübung als Pflegeassistent/in sowie als Heilerzieher/in benötigen. Mit der Umsetzung des Verpflegungskonzeptes möchte die Schulleitung den Schülerinnen und Schülern zum einen eine gesundheitsfördernde Verpflegung anbieten, da es an der Schule bisher keine Möglichkeit der Warmverpflegung gab, zum anderen soll ein Transfer vom theoretischen Unterricht in die Praxis geleistet werden, um dadurch auch die Akzeptanz für eine gesunde Ernährung bei den Schülerinnen und Schülern zu erhöhen.

 

 

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Das dieser Veröffentlichung zugrunde liegende Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und des Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) gefördert

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Herausgegeben von:

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen
Vanessa Albrecht (Projektleitung)
Bohlweg 38
38100 Braunschweig

Telefon: 0531 / 484 3381
Fax: 0531 / 484 3040
E-Mail: vanessa.albrecht@dgevesch-ni.de

Hauptgeschäftsstelle Bonn
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn

Geschäftsführer: Dr. Helmut Oberritter

Eingetragen im Vereinsregister Bonn unter Nr. VR 008114
UStIdNr: DE 114234841

Internetredaktion:
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