Pressemitteilungen

19.07.2018 - Energy Drinks: Die unterschätzte Gefahr aus der Dose

Verbraucherzentrale Niedersachsen fordert Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche

Die süßen und koffeinhaltigen Energy Drinks oder Shots sind beliebt bei Jugendlichen. Für einige gehören diese Drinks bereits zu „Alltagsgetränken“. Den wenigsten Jugendlichen ist jedoch bewusst, dass ein hoher Konsum mit Gesundheitsrisiken einhergeht. Mehrere europäische Länder haben den Verkauf dieser Erfrischungsgetränke an Minderjährige bereits verboten. In Deutschland sind derzeit keine verpflichtenden Verkaufsverbote in Sicht. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen fordert auch hier ein Verbot des umstrittenen Trendgetränks für Kinder und Jugendliche.

Energy Drinks enthalten hohe Mengen an Koffein, Zucker sowie weitere Zutaten wie Taurin, Guarana, Inosit oder Glucuronolacton. Der Zucker liefert die Energie und das Koffein sorgt für eine aufputschende Wirkung. Die gesetzliche Höchstmenge für ein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk liegt bei maximal 320 Milligramm Koffein pro Liter. Für Erwachsene sind 400 Milligramm Koffein über den Tag verteilt (etwa drei bis vier Tassen Kaffee) unbedenklich.

04.07.2018 - Kinderernährung im Wandel - Weniger Süßes, aber auch weniger Gemüse

Kinder und Jugendliche konsumieren weniger Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke als noch vor zehn Jahren. Aber auch gesundes Gemüse steht im Teenageralter seltener auf dem Speiseplan.
Das zeigen Daten aus der zweiten Folgeerhebung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS). An der KiGGS-Welle 2 nahmen in den Jahren 2014 bis 2017 über 13.000 Jungen und Mädchen im Alter von 3 bis 17 Jahren teil und wurden unter anderem detailliert zu ihrem Ernährungsverhalten befragt. Die Ergebnisse sind in einem aktuellen Fokus-Beitrag im Journal of Health Monitoring veröffentlicht, der Online-Zeitschrift des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu Gesundheitsthemen.

09.05.2018 - Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen** Stiefkind mehr denn je

Ja, es gibt sie, die Leuchtturmprojekte im Bereich Ernährungs- und Verbraucherbildung an Schulen, bei denen engagierte Lehrerinnen und Lehrer Bemerkenswertes eigenständig oder in Kooperation mit außerschulischen Partnern auf die Beine stellen. Auf den ersten Blick beeindrucken schulische Unterrichtskonzepte ebenso wie Länder-Bildungskonzepte zur Ernährungs- und Verbraucherbildung.
Beispiele wurden kürzlich bei einem so genannten runden Tisch zur Digitalisierung in der Verbraucherbildung in Düsseldorf vorgestellt.

02.05.2018 - Sichere Verpflegung auf öffentlichen Festen - Was ehrenamtliche Organisatoren und Helfer beachten sollten

Im Frühjahr und Sommer startet sie wieder: die Hochsaison für Vereins-, Schul-, Gemeinde- und Straßenfeste. Sie alle leben von der Geselligkeit und einem vielfältigen Speisen- und Getränkeangebot. Wichtig ist dabei: Die privaten Veranstalter von solchen öffentlich zugänglichen Festen müssen dafür sorgen, dass beim Umgang mit Speisen und Getränken keine krankmachenden Keime in die Lebensmittel gelangen. Schließlich sollen alle Gäste gesund bleiben. Das gelingt, wenn ein Mindestmaß an Hygiene eingehalten wird. Was ist das aber genau?

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