Pressemitteilungen

18.05.2016 - Bundesumweltministerium unterstützt Klimaschutz und Energieeffizienz in Schulküchen

Welchen Beitrag können Schulküchen zum Klimaschutz leisten? Das soll ein neues Projekt herausfinden, das das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit knapp 1,4 Millionen Euro fördert.

Das Projekt "KEEKS – Klima- und energieeffiziente Küche in Schulen" soll zeigen, wie bei der Ernährung durch Schulküchen Energie gespart werden kann. Allein durch eine Änderung der Menüzusammenstellung in Schulküchen können pro Mahlzeit ein halbes Kilogramm CO2-Äquivalente eingespart werden, wenn zum Beispiel weniger Tiefkühlprodukte verwendet werden. Gesunde, schülergerechte Ernährung und Klimaschutz gehen so Hand in Hand. Ebenso spielen die Kosten für ein Schüleressen eine wichtige Rolle.

04.05.2016 - Ausschreibung Schulverpflegung für 26 Wolfsburger Schulen

Die Stadt Wolfsburg hat am 28.04.2016 eine europaweite Ausschreibung für die Schulverpflegung veröffentlicht (dtvp.de).
Die Ausschreibung  umfasst die Lieferung von Speisenkomponenten für 20 Grundschulen und 6 weiterführende Schulen und  gliedert sich in die vier Lose Cook-&-Chill-Produkte, Tiefkühlprodukte, Frischwaren (Obst, Gemüse, Salat) und Molkereiprodukte. Die Bewerbung ist insgesamt und für einzelne Lose möglich. Die Angebotsfrist endet am 09.06.2016, Vertragsstart ist am 17. Oktober 2016.
Kompetenter Partner der Stadt Wolfsburg ist seit 2014 die Wolfsburger Schulverpflegungsgesellschaft mbH, die sämtliche Dienstleistungen rund um die Schulverpflegung sowie die Speisenplanung durchführt.

Quelle: Stadt Wolfsburg - Geschäftsbereich Schule

27.04.2016 - Sechs Millionen Euro jährlich für mehr gesundes Obst und Gemüse an Schulen

Niedersachsen stockt das Schulobst- und Schulgemüseprogramm der EU um 50 Prozent auf – Minister Meyer: Noch mehr Schulen profitieren vom Vitamin-Erfolgsprogramm

Das Land Niedersachsen weitet zum kommenden Schuljahr sein Schulobst- und Schulgemüseprogramm erheblich aus. Die Kommission der Europäischen Union (EU) stellt dafür jetzt eine um 50 Prozent höhere Förderung von jährlich 4,5 Millionen Euro bereit, nachdem das Land seinen Anteil an der Finanzierung mit der politischen Liste von SPD und Grünen auf 1,5 Millionen Euro erhöht hatte. „Ich freue mich sehr über die Unterstützung der Regierungsfraktionen für das Vitamin-Erfolgsprogramm. Jetzt können noch sehr viel mehr Schulen teilnehmen, denn das Programm ist äußerst beliebt und sehr gefragt", sagte Ernährungsminister Christian Meyer heute (Mittwoch) bei der Vorstellung der neuen Zahlen. Insgesamt könnten bald bis zu 150.000 Kinder in Niedersachsen regelmäßig mit kostenlosem Obst und Gemüse versorgt werden, so der Minister. „Das ist eine gute Investition in die Gesundheit und nachhaltige Ernährung unserer Kinder, denn sie sind langfristig die Gewinner."

Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen erhalten dreimal wöchentlich eine Portion Obst oder Gemüse von 100 Gramm. Die Portionen werden morgens von den Kindern und Lehrern, aber oft auch unter Mithilfe von Eltern und Großeltern in der Schule vorbereitet. Rund zwei Drittel von über 1.000 Tonnen geliefertem Obst und Gemüse im abgelaufenen Schuljahr stammten dabei aus ökologischem Anbau. Derzeit sind gut 700 niedersächsische Schulen dabei - mit rund 112.000 Schülerinnen und Schülern. Weitere Schulen standen bisher auf der Warteliste. Alle Schulen, die im Schuljahr 2016/17 erneut am Schulobstprogramm teilnehmen wollen, müssen sich auf der Internetseite des Programms zurückmelden. Das Rückmeldeverfahren und die Bewerbungsfrist für neue Schulen laufen noch bis Montag, 2. Mai. Bisher haben sich schon 80 zusätzliche Schulen mit 13.000 Schülern beworben. „Das EU-Schulobstprogramm ist ein Renner", sagte Meyer erfreut.

27.04.2016 - Der aid-Qualitätsfächer für Lebensmittel. Viel Potenzial für die schulische Verbraucherbildung

Was heißt gute Qualität bei einem Lebensmittel? Es schmeckt und sieht makellos aus? Es wurde fair und ökologisch produziert? Oder es passt zum Lifestyle, ist bequem und cool? Das neue Unterrichtsmaterial „Lebensmittelqualität beurteilen“ vom aid infodienst stellt sich diesen Fragen und lenkt die Aufmerksamkeit der Lernenden auf acht Dimensionen von Lebensmittelqualität.

Ob Joghurt, Schokolade oder Smoothie – bei jedem Lebensmittel können sich die Jugendlichen differenziert mit unterschiedlichen Qualitätskriterien auseinandersetzen. Sie hinterfragen ihre Kaufmotive und entdecken, was Qualität alles bedeuten kann. Abstrakte Begriffe wie Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, artgerechte Tierhaltung oder Lifestyle werden greifbar und verständlich. Sie finden eine Menge über das Produkt heraus und können dieses individuell und möglichst vielschichtig bewerten. Das Ziel: Lebensmittel reflektierter und qualitätsbewusster auswählen können.
Denn nur, wer Zusammenhänge kennt, kann sich bewusst durch seinen eigenen Essalltag bewegen.

170117 ML Logo Frderung


 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachen
Kontakt

IN FORM Logo Kooperation rgb