Pressemitteilungen

17.02.2016 - Lebensmittelkennzeichnung - Basics: Unterrichtsmaterial für die Klassen 9 und 10

Welche Angaben müssen eigentlich auf Lebensmitteletiketten stehen? Warum stehen bei manchen Zutaten Prozentangaben und bei anderen nicht? Welche Gesundheitswerbung ist erlaubt? Mit Hilfe von imaginären Schokoflakes erarbeiten sich Schülerinnen und Schüler mit dem neuem aid-Unterrichtsmaterial "Lebensmittelkennzeichnung - Basics" die Grundelemente der Lebensmittelkennzeichnung. Sie unterscheiden zwischen Pflichtangaben und Werbung. Sie prüfen mit der Lebensmittelampel den Gesundheitswert.

16.02.2016 - "Ernährungsbildung gehört in die Schulen"

Bundesernährungsminister Christian Schmidt startet Bundesinitiative für Ernährungsbildung in Kita und Schule.

"Der Grundstein für eine gesunde Lebensweise wird im Kindesalter gelegt. Mein Ziel ist deshalb: Eine deutliche Verbesserung der Verpflegung und der Ernährungsbildung in Schulen und Kitas", so Bundesernährungsminister Christian Schmidt zum Start der Bundesinitiative Ernärhrungsbildung am Dienstag in Berlin.

"Meine aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung der Schulverpflegung – die Einrichtung eines Nationalen Qualitätszentrums Schulverpflegung, die Kampagne 'Macht Dampf! Für gutes Essen in Kita und Schule' – waren der erste Schritt. Jetzt steht die Ernährungsbildung im Fokus. Bisher findet kaum eine systematische Ernährungsbildung statt. Das muss sich ändern! Das kleine Einmaleins der Ernährung muss einen festen Platz in den Lehrplänen bekommen", fordert Schmidt.

03.02.2016 - Obst- und Gemüsekonsum in Deutschland stagniert

Ernährungstrends wie vegan oder vegetarisch haben Obst und Gemüse in Deutschland nicht zu neuer Beliebtheit verhelfen.

Im Gegenteil: Der Obst- und Gemüsekonsum stagniert. Im vergangenen Jahr wurden pro Privathaushalt 155 Kilogramm frisches Obst gekauft, das waren 0,1 Prozent mehr als 2014, wie die Berliner Messe Fruit Logistica (3. bis 5. Februar) am Dienstag mitteilte. Der Konsum von frischem Gemüse sank im Jahresvergleich um 1,1 Prozent auf 69,9 Kilogramm. Damit liegt der Pro-Kopf-Verbrauch weiter deutlich unter dem von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Richtwert von mindestens 400 Gramm Obst und Gemüse am Tag (146 Kilogramm im Jahr). Einen Zusammenhang zwischen stagnierendem Konsum und Preisschwankungen sieht die Branche nicht. «Die Verbraucher wissen heute vielmehr oft nicht, wie sie etwa Wirsing oder Weißkohl richtig zubereiten», sagte Margarets Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des Ernährungsratgebers aid-lnfodienst. Großes Potenzial sieht die Branche in sogenannten Convenience-Angeboten, also bereits geschnittenem frischen Obst.

Quelle: dpa, Berlin 03.02.2016

28.01.2016 - Runder Tisch Lebensmittelwertschätzung mit Handel, Landwirtschaft und Verbrauchern

Rund ein Drittel aller produzierten Nahrungsmittel landet auf dem Müll. Pro Kopf sind das jedes Jahr mehr als 80 Kilogramm. In Niedersachsen entspricht das rund 1,8 Millionen Tonnen. Um diese Verschwendung zu reduzieren, hat Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer einen „Runden Tisch Lebensmittelwertschätzung" ins Leben gerufen, dessen Teilnehmer heute (Donnerstag) zum ersten Mal zusammen kommen. „Was Tag für Tag passiert, ist keine Bagatelle", sagte der Minister. „Wir sind moralisch, ökonomisch und ökologisch dazu verpflichtet, das Wegwerfen von Lebensmitteln zu stoppen. Wir müssen der Überflussgesellschaft den Stecker ziehen."

Akteure des Runden Tischen sind Vertreter aller relevanten Wirtschafts- und Sozialpartner - unter anderem neben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung auch Vertreter der Kirchen, der Landwirtschaft, des Handels, der Gewerkschaften, der Wissenschaft sowie von Nicht-Regierungsorganisationen. Das Ziel des Landwirtschaftsministers: „Mit dem Verramschen von Lebensmitteln muss Schluss sein. Sie haben einen Wert und der muss sich im Preis niederschlagen. Die Bauern haben ein Recht darauf, für ihre Leistungen angemessen bezahlt zu werden." Das sei auch der richtige Weg, „um eine bäuerliche Landwirtschaft zu fördern und nicht weiter Agrarpolitik nach der Devise ,Wachsen oder Weichen' zu betreiben", so Meyer.

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