Pressemitteilungen

01.12.2017 - Webseiten von „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“ optimiert

DGE-Qualitätsstandards stehen im Fokus

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat die Internetseiten für die Gemeinschaftsverpflegung überarbeitet. „Wir wollen die Fachkräfte der Verpflegung direkt erreichen und sie dabei unterstützen, ihr Speiseangebot zu verbessern. Denn die Qualität der Verpflegung kann noch deutlich gesteigert werden“, sagt DGE-Geschäftsführer Dr. Helmut Oberritter. Für das Projekt „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die DGE jetzt ihr Service-Angebot im Netz ausgebaut und aktualisiert.

Die überarbeiteten Internetauftritte von „FITKID“, „Schule + Essen = Note 1“, „JOB&FIT“, „Station Ernährung“ und „Fit im Alter“ präsentieren sich in modernem Design. Neue Rubriken, wie beispielsweise zum Thema „Nachhaltigkeit“, eine stärkere Fokussierung auf die DGE-Qualitätsstandards und übersichtliche Referenzkarten sprechen die Nutzer an.

Von hier gelangen Sie direkt zu Ihrem gewünschten Projekt: http://www.dge.de/wir-ueber-uns/in-form-in-der-gv/#c237

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.; DGE intern 13/2017 vom 01.12.2017

25.10.2017 - Lebensmittel wertschätzen: Neue Internet-Plattform von Bund und Ländern

Elf Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jedes Jahr in der Industrie, bei Großverbrauchern, im Handel und in Privathaushalten weggeworfen. Deutschland hat sich dem Ziel der Vereinten Nationen verpflichtet, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Nahrungsmittelverluste einschließlich Nachernteverluste zu verringern. Das kann nur gelingen, wenn sich alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette beteiligen und das gesellschaftliche Bewusstsein für den Wert der Lebensmittel steigt. Dazu ist die neue Internetplattform www.lebensmittelwertschätzen.de unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft entstanden. Die Seite ist der erste Online-Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Strategie von Bund und Ländern zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen und -verlusten.
Die neue Website zeigt bereits 80 konkrete Aktivitäten für die gesamte Wertschöpfungskette. Die Beiträge verteilen sich auf die vier Hauptbereiche Produktion, Handel, Außer-Haus-Verpflegung und Gesellschaft. Die Aktivitäten demonstrieren, wie unterschiedlich man sich dem Thema Lebensmittelwertschätzung widmen kann. Sie dienen dabei als Best-Practice-Beispiele und zeigen gleichzeitig Kontakt- und Mitmachmöglichkeiten auf. Durch eine Filterfunktion kann der Nutzer auch herausfinden, ob in seiner Nähe Projekte stattfinden, bei denen er mitwirken kann. Neue Aktionen sollen laufend dazu kommen:

Die Seite stellt Checklisten, Kalkulationstabellen oder Schulungsmaterial vor.

Die Inhalte sind zum Teil aus dem Projekt „Lebensmittel Abfall vermeiden“ der FH Münster hervorgegangen sowie im Rahmen der Initiative Zu gut für die Tonne entstanden. Zudem gibt die Seite www.lebensmittelwertschätzen.de auch einen Einblick in internationale Aktivitäten gegen Lebensmittelverschwendung.

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), 25.10.2017

10.01.2018 - Deutsche wollen weniger Lebensmittel wegwerfen

Initiative „Zu gut für die Tonne!“ greift

81 Prozent der Deutschen haben in den vergangenen sechs Monaten bewusst Lebensmittelabfälle vermieden oder haben dies in der nächsten Zeit vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung im Rahmen der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Damit ist die Bereitschaft der Verbraucher gestiegen, etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu tun. Im Vorjahr hatten knapp 78 Prozent die Frage positiv beantwortet.

Frauen sind engagierter: Von ihnen vermieden rund 85,6 Prozent bewusst Lebensmittelabfall, bei den Männern waren es 76,2 Prozent. Ältere sind eher bereit etwas gegen Lebensmittelverschwendung im Alltag zu tun als Jüngere. Bei den 50- bis 59-Jährigen wollen 85,4 Prozent etwas tun, in der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen sind es 75,8 Prozent. Um weniger wegzuwerfen, möchte der überwiegende Teil der Befragten (62,5 Prozent) bewusster einkaufen. 52 Prozent möchten Reste besser verwerten und 34 Prozent besser auf die Lagerung ihrer Lebensmittel achten.

12.12.2017 - Ernährung als Thema unterrichten - Wo finde ich geeignetes didaktisches Material?

Ernährung ist als Thema sprichwörtlich in aller Munde. Was essen wir? Wie ernähren wir uns möglichst gesund? Woher kommen unsere Lebensmittel und sind sie sicher? Die Verunsicherung ist groß, die Empfehlungen oft widersprüchlich und das Hintergrundwissen lückenhaft. Geeignetes didaktisches Material für die Ernährungs- und Verbraucherbildung ist notwendiger denn je.

Ob es um ökologisch und konventionell erzeugte Lebensmittel geht, um ausgewogene Ernährung, die Beurteilung von Lebensmittelqualität oder um Werbeaussagen, die Unterrichtsmaterialien des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) greifen viele Themen rund um unsere Lebensmittel auf. Das BZfE gibt weiterhin alle Medien des ehemaligen aid infodienst heraus und entwickelt diese weiter.

Die Medien sind neutral, auf wissenschaftlicher Basis erstellt und in der Praxis erprobt. Mit Hilfe der Unterrichtsvorschläge, veränderbaren Arbeitsblättern und Kopiervorlagen können Lehrkräfte ihren Unterricht spannend, abwechslungsreich sowie alters- und zielgruppengerecht gestalten.

Übrigens: Referendare erhalten für die Zeit ihrer Ausbildung 30 % Rabatt.

Weitere Informationen:

http://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrungs-und-verbraucherbildung-in-der-schule-931.html 

Quelle: BZfE-Bildungsnewsletter 02/2017 vom 12.12.2017

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