Kennzeichnungspflicht in der Schulverpflegung

Für die Gemeinschaftsverpflegung, zu der auch die Schulverpflegung gehört, gibt es zahlreiche gesetzliche Bestimmung wie die Kennzeichnung der ausgegebenen Lebensmittel und Speisen hinsichtlich der Zusatzstoffe, der Allergene, spezieller Behandlungsverfahren, weiterer Zutaten oder speziellen Produktinformationen zu erfolgen hat.

Die Kennzeichnungspflicht bezieht sich nicht nur auf die verpackten Lebensmittel, die vom Hersteller aus schon gekennzeichnet sein müssen, sondern auch auf die unverpackten Lebensmittel, die so genannte lose Ware. Die wichtigsten Kennzeichnungsvorschriften für die Gemeinschaftsverpflegung sind in der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung (ZZulV) und der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) verankert – mit einem Klick erfahren Sie mehr. Aber auch andere Verordnungen wie die Öko-Basis-Verordnung regeln Teile der Kennzeichnung von Lebensmitteln und Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung. Die wichtigsten Gesetze und Verordnungen zur Kennzeichnung finden Sie auf unserer Internetseite unter dem Punkt „Gesetze und Verordnungen“.

Durch die Kennzeichnung bestimmter Inhalts- und Zusatzstoffe wird der Kunde umfassend informiert, Sie schützen ihn somit vor Täuschung sowie vor gesundheitlichen Gefahren. Die Auswahl der Lebensmittel wird dadurch erleichtert. Für die Gemeinschaftsverpflegung empfiehlt es sich, die zu kennzeichnenden Stoffe mit Fußnoten in Zahlenform (bei den Zusatzstoffen) und mit Buchstabenkombinationen (bei den Allergenen) oder auch anderen Zeichen auf dem Speisenplan kenntlich zu machen. Einen Musterspeisenplan finden Sie auf unserer Internetseite unter dem Punkt "Materialien für die Schulverpflegung".

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 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
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