Mach Sie mit!

Tage der Schulverpflegung 2020

In Niedersachsen fanden die Aktionstage vom 09. bis 13. November 2020 unter dem Thema „Prima Klima in der Schulmensa – VERSCHWENDEN BEENDEN!“ statt. Mit unserer diesjährigen Mitmachaktion möchten wir erneut auf den Zusammenhang von Ernährung und Klima hinweisen. Auch während der Corona-Pandemie beschäftigen sich Schüler*innen mit dem Klima und dessen Schutz durch das eigene Handeln. Zu unserer diesjährigen Aktion der Tellerrestemessung in ihrer Schulmensa haben sich 22 Schulen und Schulverpflegungsanbieter angemeldet, die gemeinsam mit Ihren Schüler*innen durch die Vermeidung von Tellerresten zu einer Verringerung der CO2-Emissionen und gleichzeitig zu einer höheren Wertschätzung von Lebensmitteln in der Schule beitragen möchten.

Die Produktion unserer Lebensmittel und somit unserer Mahlzeiten verursacht ähnlich viele Emissionen an Treibhausgasen, wie unser gesamter Verkehr [1]. Leider landen allein in Deutschland jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll [2]. Aber wie viel schmeißen WIR in unserer Mensa eigentlich weg? Aus welchen Gründen bleiben Reste auf den Tellern? Und was kann ICH SELBST dafür tun, um meine Tellerreste möglichst gering zu halten? Mit unserer Mitmachaktion können Sie an Ihrer Schule genau diesen Fragen auf den Grund gehen und Ihre Schüler*innen für die Wertschätzung von Lebensmitteln sensibilisieren, langfristig nachhaltiges Handeln stärken und dadurch einen Betrag zum Klimaschutz leisten.

Wir werden in Kürze von den teilnehmenden Schulen und deren Ergebnissen berichten.

Fragen zur Aktion beantworten wir Ihnen gern unter https://dgevesch-ni.de/kontakt/

[1] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU):“Konsum und Ernährung“, unter: https://www.bmu.de/themen/wirtschaft-produkte-ressourcen-tourismus/produkte-und-konsum/produktbereiche/konsum-und-ernaehrung/, (Stand: 24.02.2016)

[2] Schmidt T, Schneider F, Leverenz D, Hafner G (2019): Lebensmittelabfälle in Deutschland – Baseline 2015. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 79 p, Thünen Rep 71, DOI: 10.3220/REP1563519883000