IGS Volkmarode:

Mit viel Engagement zum Erfolg

Name der Schule: IGS Volkmarode
Adresse: Seikenkamp10a, 38104 Braunschweig
Internetseite der Schule: www.igsvolkmarode.de
Name des Caterer: Neuerkeröder Werkstätten GmbH
Internetseite des Caterer: www.neuerkerode.de
Ansprechpartner Schulverpflegung: Tim Zabel (Küchenleiter)
Schulform: Integrierte Gesamtschule
Ganztagsschule: teilgebunden (drei Nachmittage mit verpflichtendem Unterricht)
Anzahl der Schülerinnen und Schüler: 850
Anzahl der Lehrkräfte: 71
Anzahl der Essensteilnehmer pro Tag: 570
Bewirtschaftungssystem: Fremdbewirtschaftung
Verpflegungssystem: Frisch- und Mischküche

Die Schuldaten und der nachfolgende Good-Practice Bericht bilden den Stand von Mai 2015 ab.

Gutes Essen, gute Gespräche und viel Freude an der Arbeit…

… diese drei Faktoren tragen wesentlich zum Erfolg der Schulverpflegung an der IGS Volkmarode bei.

Dass das Essen schmeckt, bestätigen zahlreiche Stimmen aus der Schüler- und Lehrerschaft. Zudem entspricht es auch noch den Kriterien des DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung:  Bereits im Sommer 2013 wurde das Verpflegungsangebot von Küchenchef Tim Zabel zertifiziert. Betreiber der Mensa sind die Neuerkeröder Werkstätten GmbH. Mit insgesamt zwei Köchen, vier Küchenmitarbeiterinnen und weiteren Servicekräften der Neuerkeröder Werkstätten werden täglich insgesamt rund 600 Portionen Essen in der schuleigenen Küche zubereitet.

Dies freut nicht nur den Caterer, sondern auch die Schule – beiden ist das Thema Verpflegung sehr wichtig. Schulleiter Christian Düwel betont, dass die gute Zusammenarbeit und die gute Kommunikation mit Herrn Zabel zum Erfolg der Mensa beitragen. Nicht nur aus diesen Gründen wurde die Schulverpflegung in das Ganztagskonzept der Schule mit aufgenommen. In den Jahrgängen fünf bis sieben wird im Klassenverbund gegessen. Ab Jahrgang 8 haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich für ein Schuljahr zu entscheiden, an wie vielen Tagen sie verbindlich in der Mensa essen möchten. Die hohe Anzahl an freiwilligen Essern in den oberen Jahrgängen bestätigt, dass das Angebot in der Mensa stimmt und den Geschmack der Kinder und Jugendlichen trifft.

Sind die Schüler zur Mittagsverpflegung angemeldet, erwartet sie täglich ein abwechslungsreiches Angebot aus dem sie frei wählen können. Neben zwei Hauptgerichten werden an dem „Nudel-Point“ frische Nudeln mit zwei verschiedenen hausgemachten Soßen angeboten. Auch ein kleiner Salat, Gemüsesticks, ein Dessert und das kostenfreie Trinkwasser und  ungesüßter Tee gehören zum dem Angebot dazu.

Mensaverein unterstützt bei der Abrechnung

Gegessen wird in der Zeit von 12:15 bis 14:00 Uhr. Während dieser Zeit sorgen täglich Helfer des Mensavereins für einen reibungslosen Ablauf in der Mensa: der eigens dafür ins Leben gerufene Verein kümmert sich um die Bestellung und Bezahlung des Essens. Die Kinder haben eine Mensakarte mit Barcode, monatlich wird ein Betrag von den Eltern auf ein Guthabenkonto eingezogen. Vor dem Gang in der Mensa werden die Mensakarten der Gäste eingescannt und die Schülerinnen und Schüler erhalten so Zutritt in die Mensa. Dort können sie aus dem abwechslungsreichen Angebot wählen. Der Caterer stellt dem Mensaverein das ausgegebene Essen anhand der verbrauchten Teller anschließend in Rechnung.

Aktive Unterstützung durch die Schüler gefragt

Das Engagement von Küchenchef Tim Zabel geht weit über das tägliche Angebot in der Mensa hinaus. Neben zahlreichen Probieraktionen in den Klassen und Aktionstagen bindet er nun täglich die Schülerschaft in die Gestaltung der Mittagsverpflegung ein:

Etwa eine halbe Stunde vor der Essensausgabe kommen reihum drei Schüler in die Mensa, um für die gesamte Schule das Essen vorzukosten. Die sogenannten „Probierschüler“ bekommen hierfür ein Tablett mit kleinen Portionen aller Speisen des Tages und sollen diese auf Aussehen, Geschmack und Qualität testen. Dadurch haben sie die Möglichkeit konstruktiv Kritik zu üben, Tipps und Wünsche zu äußern und nach ihrem eigenen Geschmack Vorschläge zum Nachwürzen zu geben. Wird das Essen für den Tag durch die Probierschüler freigegeben, wird dies auf einer kleinen Tafel notiert und in der Mensa ausgehängt. So ist für jeden Gast auf einen Blick ersichtlich, wer an dem jeweiligen Tag „Probierschüler“war.

Wunsch und Ziel des Essenanbieters und der Schule ist es, so einmal mehr die Schüler bewusst mit „ins Boot“ zu holen, ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich mit dem eigenen Essen auseinanderzusetzen und so aktiv Einfluss darauf nehmen zu können. Schule und Essensanbieter sind sich einig, dass das Ernährungsbewusstsein bereits bei den Jüngsten anfängt und dass sie nur gemeinschaftlich gute Ernährungskonzepte umsetzen können, um den Schülerinnen und Schülern einen bewussten Umgang mit der Ernährung zu ermöglichen.

Die Neuerkeröder Werkstätten kochen mit dem gleichen Anspruch auch im Gymnasium Martino-Katharineum in Braunschweig und in der Henriette-Breymann-Gesamtschule in Wolfenbüttel. Das Engagement von Küchenchef Tim Zabel ist mittlerweile an weiteren Standorten gefragt.

Bildnachweis:Vernetzungsstelle Schulverfpflegung mit Genehmigung der Neuerkeröder Werkstätten/Tim Zabel
Bildnachweis Probierschüler: Neuerkeröder Werkstätten/Tim Zabel