IN FORM-Projekt

Schul-AG „Klimagesunde Mensa“

Der Klimawandel wird Heranwachsende in den nächsten Jahrzehnten intensiv beschäftigen. In der Schule gibt es vielfältige Möglichkeiten, Schüler*innen darauf vorzubereiten; eine davon ist die AG „Klimagesunde Mensa“ von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung.

Ziel des mit Bundesmitteln geförderten IN FORM-Projektes (Laufzeit 2021/2022) ist es, Schüler*innen für Umwelt- und Gesundheitsaspekte in der Schulverpflegung zu sensibilisieren und ihnen Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihre Mensa nachhaltiger (mit)gestalten können. Dazu gehört auch eine Werbe- und Kommunikationskampagne, bei der die Teilnehmenden ihre Schulöffentlichkeit mit einbeziehen.

Das Konzept orientiert sich am DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Schulen, in dem eine nachhaltige, klimabewusste und dabei gesundheitsfördernde Verpflegung empfohlen wird. Angestrebt ist die Kooperation mit weiteren Partnern im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE).

 

Was wir bieten:

  • AG-Fahrplan (siehe unten)
  • Textvorlage zur AG-Ankündigung
  • Persönliche Begleitung vor Ort (bis zu 4 Besuche in begleiteten Schulhalbjahr)
  • Ausgabe von Materialien an Lehrkräfte und Teilnehmende
  • Fachliche Beratung der Lehrkraft während der gesamten AG-Laufzeit
  • Vernetzung mit weiteren Kooperationspartnern (z.B. „Transparenz schaffen“)

AG-Fahrplan

Die AG besteht aus 4 Phasen, die mit der verantwortlichen Fachkraft abgestimmt und an das Alter und die Interessen der Teilnehmenden angepasst werden. Die AG-Phasen lassen sich entweder nacheinander oder parallel in mehreren Schleifen bearbeiten. Dabei sollen die AG-Teilnehmenden selbst entscheiden, ob sie mehr Zeit in die Analyse- bzw. Veränderungsprozesse oder in die Kommunikationskampagne investieren möchten.

Phase 1: Wissen erweitern

Lerninhalt: Schüler*innen erfahren, was eine umweltfreundliche und gesunde Verpflegung ausmacht.

Kompetenzerwerb: Schüler*innen können klimafreundliche und gesunde Speisen erkennen und einordnen.

Phase 2: Analysieren

Lerninhalt: Schüler*innen beobachten die eigene Mensa und identifizieren dort Möglichkeiten für Veränderungen.

Kompetenzerwerb: Schüler*innen können das erlernte Nachhaltigkeitswissen auf die eigene Erlebniswelt übertragen und festigen ihre analytischen Kompetenzen

Phase 3: Verändern

Lerninhalt: Schüler*innen wählen aus, welche Prozesse nachhaltiger gestaltet werden können, interagieren mit den verantwortlichen Akteur*innen der Verpflegung und überprüfen die Umsetzung.

Kompetenzerwerb: Schüler*innen können Wünsche und Vorschläge formulieren und erleben sich als Gestaltende der eigenen Lebenswelt.

Phase 4: Kommunizieren

Lerninhalt: Schüler*innen erarbeiten eine Werbekampagne, die andere Schüler*innen der Schule zum Mitmachen motiviert und so die Akzeptanz der Schulverpflegung verbessert.

Kompetenzerwerb: Schüler*innen kennen verschiedene Kommunikations- und Werbemethoden und können diese anwenden.

So können Sie teilnehmen (Hinweis: Das Bewerbungsverfahren ist abgeschlossen.)

Insgesamt können sechs allgemeinbildende Schulen aus ganz Niedersachsen an dem Projekt teilnehmen. Die Begleitung erfolgt entweder im ersten oder zweiten Schulhalbjahr. Interessierte melden sich bis spätestens 25. Juni 2021 telefonisch oder per E-Mail an Antje Jonas in der Vernetzungsstelle Lüneburg. Sollten sich mehr Schulen bewerben als wir Plätze zur Verfügung haben, entscheidet ein Auswahlverfahren. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Finanzierung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert das Projekt im Rahmen der IN FORM-Initiative der Bundesregierung zur Förderung der Qualität der Schulverpflegung. Der vollständige Titel lautet: Entwicklung und Umsetzung von Bildungs- und Kommunikationsmaßnahmen für eine klimagesunde Schulverpflegung auf Grundlage des „DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung“. Weitere Information finden Sie auf der Webseite des Nationalen Qualitätszentrums für Ernährung in Kita- und Schulen.