Schulverpflegung

Akzeptanz

Damit Schülerinnen und Schüler gerne in die Mensa gehen, müssen viele Faktoren – vom Speisenangebot bis zur Atmosphäre – beachtet werden. 

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© Vesch NI | Kinder in der Mensa Schlange

Weitere Informationen:

Qualität und Akzeptanz managen über das Tool „Unser Schulessen“

Interaktive Handreichung „Akzeptanz in der Schulverpflegung“

Handreichung „Mittagessen in Kita und Grundschule – Übergänge gut gestalten“

Akzeptanzfaktoren

Mensen sind häufig ein zentraler Mittelpunkt der Schule. Sie bieten die Chance Lern- und Lebensraum zu sein – ein Ort der Begegnung und der Kommunikation. Damit Schüler*innen und Lehrkräfte gerne in die Mensa gehen, müssen viele Faktoren stimmen – die Einrichtung, die Essatmosphäre, das Speiseangebot und vieles mehr. Die interaktive Handreichung „Akzeptanz in der Schulverpflegung“ der bundesweiten Vernetzungsstellen Schulverpflegung beschreibt diese Faktoren und gibt weiterführende Informationen und praxisorientierte Tipps zur Umsetzung.

Verschaffen Sie sich in den folgenden Videos einen Überblick über verschiedene möglich Faktoren, die die Akzeptanz des Schulessens beeinflussen:

Essatmosphäre, Kommunikation, Qualität und Partizipation

Weitere Akzeptanzfaktoren können Nachhaltigkeit, das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Schulkultur oder das Image der Mensa sein.

Eltern- und Schülerfragebögen zur Akzeptanz der Schulmensa

Um sich einen Überblick über die aktuelle Situation vor Ort zu schaffen und die Akzeptanz des Schulessens in ihrer Schule zu verbessern, empfiehlt es sich eine Umfrage zum Schulessen bei Eltern- und Schülerinnen und Schülern durchzuführen. So können Vorstellungen und Wünsche, aber auch Probleme erfasst werden, um im Anschluss die Zufriedenheit und Akzeptanz mit dem Schulessen zu verbessern.

Die beiden folgenden Fragebögen wurden in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg entwickelt und an Schulen getestet wurden. Nutzen Sie die Fragebögen gerne als Vorlage oder als Anregung für eine Befragung an Ihrer Schule:

Gehen Sie anschließend mit den Ergebnissen der Umfrage transparent um und kommunizieren Sie die daraus resultierenden Veränderungen, auch dann, wenn Wünsche und Vorstellungen nicht berücksichtigt werden können. Das führt dazu, dass sich die Befragten ernst genommen fühlen und Verständnis für die Entscheidungen entwickeln können.

Übergang von der Kita in die Schule gut gestalten

Beim Wechsel von der Kita in die Schule kommen auf die Kinder zahlreiche neue Eindrücke und Herausforderungen zu. Neben dem Unterricht ist auch die Esssituation in der Mensa meist eine ganz andere, als sie es aus ihrem Kitaalltag kennen. Damit der Übergang vom Elementar- in den Primarbereich auch mit Blick auf die Verpflegung erfolgreich gelingen kann, haben die beiden niedersächsischen Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung gemeinsam die Handreichung „Mittagessen in Kita und Grundschule – Übergänge gut gestalten“ erarbeitet. Die Handreichung richtet sich an Kindertagespflegepersonen, pädagogische Mitarbeitende in Kitas und Grundschulen sowie Lehrer*innen. Es werden dabei verschiedene Aspekte zur Ist-Situation sowie zu den Herausforderungen des Kita-/ Grundschulkindes aufgegriffen und Wünsche für eine optimale Gestaltung von Bildungsprozessen in den jeweiligen Lernorten.

Weitere Materialien und Links
Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Nordrhein-Westfalen:

Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V.:
Modul-Box: Nachhaltige Ernährung – Verzahnung von Bildung und Schulverpflegung in weiterführenden Schulen – Online Plattform mit  Aktionsmaterial und didaktisch-methodische Unterstützungsinstrumente für die Bildung von Schülerinnen und Schülern

Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hamburg:
Zukunft Mensa – gemeinsam! – Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Akzeptanz des Verpflegungsangebots an weiterführenden Schulen

Schulbehörde Hamburg:

Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg:
Erfahrungskatalog – Mensa als Lernort – Unterrichts- und Projektvorschläge (2020)

INFORM Projekt – KAHUpE:
Abschlussbericht des Projekts zum Kenntnisstand und Akzeptanz einer pflanzenbasierten Ernährung sowie Herausforderungen bei der Umsetzung einer pflanzenbetonten Verpflegung