Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen

Mittagsmenue auf Tabelett mit Glas Wasser und BesteckDurch den Ausbau der Ganztagsschulen kommt der Verpflegung in Schulen eine bedeutende Rolle zu. Aus diesem Grund wurde die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachen als zentrale Anlaufstelle für fachliche, organisatorische und logistische Fragen eingerichtet. Auf den folgenden Seiten der Vernetzungsstelle erfahren Sie mehr über uns, unsere Arbeit und unsere Ziele.

Unter Aktuelles finden Sie neben zahlreichen Veranstaltungshinweisen auch aktuelle Pressemitteilungen rund um die Themen Ernährung, Schule und Schulverpflegung sowie Berichte über die Veranstaltungen der Vernetzungsstelle. Unser Newsletter bietet Ihnen zudem die Möglichkeit zeitnah über alles Wissenswerte aus dem Bereich Schulverpflegung informiert zu werden. Weiterführende Informationen finden Sie unter Schulverpflegung, Links und Downloads.

Bei allen Fragen rund um das Thema Schulverpflegung steht Ihnen das Team der Vernetzungsstelle gerne zur Verfügung.

Neueste Meldungen

14.03.2018 - Erfolgreich „nudgen“ in Kantine und Mensa - Drei neue Praxisleitfäden vorgestellt

Mit Hilfe von kleinen Veränderungen gelingt es, dass Essensteilnehmer in Kantinen und Mensen zu gesünderen Speisen- und Getränkealternativen greifen. Einige sanfte Anstups-Maßnahmen, neudeutsch als „Nudging“ bezeichnet, stellte Professor Dr. Gertrud Winkler von der Hochschule Albstadt Sigmaringen kürzlich auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft in Stuttgart vor.

In zwei Verbundstudien wurde Nudging in einer Bundeswehrkantine, in einer Hochschulmensa und in einer Schulmensa eines bayerischen Gymnasiums eingeführt und getestet. In der Truppenküche gelang es zum Beispiel durch Platzierung von Wasserflaschen neben dem Getränkeautomaten für Softgetränke den Wasserkonsum innerhalb eines Jahres um 9 Prozent zu steigern. Bei geschnittenem Obst stieg der Verzehr um 29 Prozent an. Erreicht wurde das, indem es in Gläsern anstatt in weißen Schalen angeboten wurde und die Milchdesserts und der Wackelpudding außer Reichweite am Ende der Ausgabetheke präsentiert wurden.

21.03.2018 - Der Ernährungsführerschein jetzt neu als Ringordner

Über eine Million Kinder sind fit für die Küche: Motivierend, lebensnah, effektiv – seit mehr als zehn Jahren steht der Ernährungsführerschein für lebendige Ernährungsbildung in der Grundschule. Inzwischen sind über eine Million Kinder in Deutschland stolze Führerscheinbesitzer.

Dritt- und Viertklässler schneiden, schälen, raspeln, rühren, kosten und essen gemeinsam ihre selbst zubereiteten lustigen Brotgesichter, die kunterbunten Nudelsalate und andere kleine Gerichte. Das Konzept der sechs bis sieben Doppelstunden im Klassenzimmer hat sich bewährt: Das praktische Handeln begeistert die Kinder und sie erwerben wertvolle Alltagskompetenzen. Immer mit dabei ist „Kater Cook“, der clevere Küchenmeister.

Die neue Auflage des Ernährungsführerscheins vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) ist als Ringordner inklusive Downloadlink verfügbar. Die Inhalte, Stundenverläufe und Rezepte sind gleichgeblieben. Neu sind die klare Struktur der Lehrertexte, die übersichtlichen, tabellarischen Unterrichtsverläufe und die viel umfassendere Differenzierung. Die Materialvielfalt und die Ideenbörsen ermöglichen Lehrenden den Unterricht in heterogenen Lerngruppen noch motivierender und adressatengerechter zu gestalten.

07.02.2018 - Mehr Obst und Gemüse für Grundschüler

Schulobstprogramme sind erfolgreich

Schulobstprogramme sind offenbar ein gutes Konzept. Denn wenn Grundschüler an mehreren Tagen in der Woche kostenlos Obst und Gemüse erhalten, greifen sie häufiger zu. Das hat eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn und Koblenz-Landau bestätigt, an der knapp 670 Dritt- und Viertklässlern an Schulen in Nordrhein-Westfalen beteiligt waren.

Die 7- bis 10-Jährigen wurden in drei Gruppen eingeteilt, die an drei Tagen bzw. zwei Tagen wöchentlich oder gar nicht am Schulobstprogramm teilnahmen. Zu Beginn und nach Ablauf eines Jahres machten die jungen Probanden mit fachlicher Unterstützung Angaben zu den in den vergangenen 24 Stunden gegessenen Speisen und Getränken.

Nach einem Jahr hatte sich der Obst- und Gemüsekonsum der Kinder bei drei, aber auch bei zwei Schulobsttagen in der Woche deutlich erhöht.
Der Effekt war an Tagen mit Schulobstausgabe besonders ausgeprägt, aber auch an „normalen“ Tagen nachweisbar. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass Schulobstprogramme auch langfristig das Ernährungsverhalten verbessern können. Allerdings sind für gesicherte Aussagen weitere Studien notwendig, geben die Wissenschaftler im „Journal Public Health Nutrition“ zu bedenken.

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